Wieso nagt man am Hungertuch?

Ist jemand besonders arm und in Not, so sagt man oft: „Er nagt am Hungertuch“ – oder andersherum: Ist jemand besonders wohlhabend, so nagt er nun wirklich nicht am Hungertuch. Diese Redewendung findet ihren Ursprung im religiösen Bereich. Im ersten Jahrtausend pflegten einige Länder in Europa den Brauch, während der Fastenzeit den Altar mit einem Vorhang, also einem Tuch, vom Rest der Kirche abzutrennen. Dieses sollte die Gläubigen daran erinnern, für ihre Sünden einzustehen. Später begann man damit, das schlichte Tuch mit Bildern und Symbolen zu schmücken und zu verzieren sowie es selbst zu nähen. So entstand der Ausdruck „Am Hungertuch nähen“, der später in die heute verwendete Redewendung „Am Hungertuch nagen“ umgedeutet wurde.

Warum wir falsch auf der Toilette sitzen


Man könnte meinen, es sei egal, in welcher Haltung wir unser Geschäft verrichten. Das stimmt jedoch nicht. Unsere Sitztoiletten, die es erst seit 150 Jahren gibt, machen – anatomisch und…

Eier sind gesund


Über viele Jahre hat sich in den Köpfen festgesetzt: Man sollte nicht zu viele Eier essen, denn sie können gesundheitsschädigend sein. Eine Studie hat jetzt das Gegenteil herausgefunden: So haben…

Durchfall nach Corona-Impfung möglich


Wenn nach einer Covid-19-Impfung plötzlich Durchfall auftritt, könnte dies eine Nebenwirkung des Impfstoffs sein. Nach Informationen der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) haben die Vaccine des Herstellers Biontech/Pfizer Potenzial, zu derartigen Problemen…

Abends kochen Emotionen hoch


Der Heiratsantrag, der große Streit oder das erste Date: all dies findet häufig eher in den Abendstunden statt. Und das nicht ohne Grund: Forscher der Universität Bristol haben herausgefunden, dass…